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... wenn ich miaue, belle oder gar schnattere?
Es wird wohl eine ganze Zeit dauern, bis Du deinen kleinen Stubentiger verstehst. Fühlt er sich wohl, tut ihm was weh... und und und. Hier nun eine kleine Verständigungshilfe:
- MIAU
Klingt es bittend oder gar enttäuscht, dann sucht sie/er Aufmerksamkeit oder Zuwendung
- HELLES MIAU
kommt zu einem knappen, hellen Miau noch ein aufgerichteter Schwanz, dann will sie/er Dir mit Sicherheit etwas zeigen
- KURZES MAUNZEN
ist meist zur Begrüßung gedacht, in Verbindung mit dem Kopf an den Beinen reiben
- TIEFES MAUNZEN
dann muss sie/er dringend auf's Katzenklo oder sie/er sucht nach Dir, um Dir zu zeigen, ich hab etwas ganz tolles entdeckt
- MEHRMALIGES MAUNZEN
so unterhält sie/er sich entspannt mit Dir. Herumgemaunzt wird aber auch oft aus Langeweile oder Verdruss. Maunzen kann Nörgeln oder leise Zustimmung sein, außerdem maunzt sie/er, um Dir etwas abzubetteln. Also wie man sieht, mehrmaliges Maunzen kann so einiges Bedeuten
- SCHNATTERN
sie/er beginnt mit den Zähnen zu klappern wenn ein unerreichbares Beuteobjekt entdeckt wird, wie zum Beispiel einen Vogel vor dem Fenster. So entsteht ein schnatterndes oder meckerndes Geräusch. Der Laut ist eine Art Übersprungshandlung. Die Katze führt automatisch Bewegungen wie beim Beutefang aus. Schnattern ist eine völlig unbewusst und unwillkürlich ablaufende Handlung, die nur durch den Anblick des nahen Beutetieres ausgelöst wird.
- GURREN
wie eine Taube, dann finden sie etwas ganz aufregend und toll. Meist gurren sie aber beim Spielen und Toben
- FAUCHEN/SPUCKEN
ist nur dann an der Tagesordnung, wenn ein Feind in Sicht ist und dieser ganz schnell verschwinden soll. Also dann, wenn sie/er richtig sauer ist
- Bellen/GECKEN
Wenn sie/er diese Geräusche von sich gibt, dann hat sie/er ein Insekt oder einen Vogel entdeckt und versucht es zu fangen
- SCHNURREN
wenn sie/er schnurrt, dann ist entweder gute Laune angesagt und ist zufrieden oder aber, sie ist krank, und schnurrt um sich zu beruhigen. Aber auch aus Angst und Berechnung kann mal geschnurrt werden.
- TRETELN
sind leichte Trampelbewegungen mit gespreizten Pfoten, die Krallen werden dabei abwechselnd ein- und ausgefahren. Um den Michlfluss der Mutter anzuregen, treteln kleine Katzenkinder und bearbeiten damit das Gesäuge. Auch viele ältere Katzen treteln und suchen sich dafür in den meisten Fällen ihre menschliche Bezugsperson aus. Sie/Er tretelt in Situationen, in denen sie/er sich rundum wohl fühlt. Es ist für den Menschen ein großer Liebesbeweis, der allerdings auch recht schmerzhaft sein kann
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Stimmungsbarometer: Schwanz
die Katze benutzt ihren Schwanz zum Steuern beim Springen oder Fallen: Hier dient der Schwanz als Ausgleichgewicht, damit sie/er sich schnell im Flug drehen kann und damit sicher und wohlbehalten auf allen Vieren landet. Den Schwanz der Katze kann man aber auch als Stimmungsbarometer ansehen. Es ist anzumerken, dass sich bei einer Katze die Stimmungen gegenteilig im Vergleich zum Hund äußern. Wedelt ein Hund mit dem Schanz, könnte man denken er freut sich und ist gut gelaunt. Bei einer Katze dagegen zeigt das an, dass sie sehr verärgert ist.
- DER HÄNGER
hängt der Schwanz einfach runter, dann ist sie/er in normaler, ausgeglichener Stimmung
- PEITSCHENDER SCHWANZ
sie/er ist sehr verärgert. Wenn der Schwanz plötzlich hochschnellt, greift sie/er unter Umständen im selben Moment an
- DAS FRAGEZEICHEN
sieht der Schwanz wie ein Fragezeichen aus, ist sie/er in übermütiger Spiellaune
- DROHSTELLUNG
der Schwanz ist nur an der Wurzel hochgezogen und die Spitze zuckt erregt, dann befindet sie/er sich in der Drohstellung
- HOCHGESTRECKT
zeigt meist Freude - kann aber auch größte Wut (zB. beim Kampf) bedeuten
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